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Wildkräuter

Sind Träger von primären und sekundären Pflanzenstoffen. Sie passen sich immer perfekt an die jährlichen und lokalen Gegebenheiten an. Egal ob der Sommer heiß, oder verregnet ist, sie entwickeln gezielte Strategien um den Fortbestand ihrer Art zu sichern, die Samen zur Reife zu bringen und holen einfach das Beste aus dem Boden und Jahr heraus.

Kräuter und Gemüse aus dem Glashaus wurde sozusagen mit „bestem“ Wachstumsfutter verwöhnt, waren nie Sonne Wind und Wetter ausgesetzt, mußten deshalb keinen „Sonnenschutz“ einlagern, keine fraßabwehrenden Bitterstoffe, nur wenig ätherische Öle, die auch die Pflanzeneigene Hausapotheke sind, und keine festen Faserstoffe, die vor dem Wind stützen.

Wenn wir Wildkräuter nach Saison immer in kleinen Mengen in unseren Nahrungsplan einbauen, sind wir eins mit der Natur, wir haben uns nicht „abgekoppelt“ von den Gegebenheiten des Jahreskreislaufes. Dieses „Eins sein mit dem Jahr“ kann uns auch weitgehend vor Allergien schützen, es ist einen Versuch wert!

Wildkräuter sind reich an Inhaltsstoffen:

  • Bitterstoffe
  • Ätherische Öle
  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Glykoside
  • Saponine
  • Schleimstoffe
  • Kumarine
  • Kieselsäuren

Bitterstoffe entlasten weitgehend die Verdauung, wirken tonisierend, reinigend und Appetit hemmend. Vor zwanzig Jahren waren im gekauften Gemüse noch wesentlich mehr Bitterstoffe enthalten. Zugunsten des milderen Geschmacks wurden diese langsam herausgezüchtet, weniger Bitterstoffe, desto größer der Appetit, desto größer der Umsatz.


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