logo
  • Home
  • Über mich
  • Seminare
  • Honig
  • Kräuter
  • Unsere Tiere
  • Räuchern
  • Newsletter
  • Kontakt

Die Imkerei - der Honig - das Bienenwachs

Der naturechte Bienenhonig ist ein äußerst gesunder Kraftspender und vielseitiges Heilmittel.

 

Um in unserem Garten den Ertrag bei Obst und Beeren zu erhöhen und mehr sommerliches Summen zu vernehmen, kamen 1994 die ersten Bienenvölker in unseren Garten. Zwei schöne Jungvölker von der Bio-Imkerei Frasl in Dorfstetten www.honighaus.at Karl und Heidi Frasl sind Imker mit Leib und Seele und viiiel Geduld...... sie haben uns die Grundlagen der Imkerei vermittelt und stehen noch immer mit Rat und Tat zur Seite. Denn in der Imkerei lernt man auch nie aus, jedes Jahr ist schon vom Wetter her anders, und dementsprechend anders ist das Bienenjahr.

 

Wir schleudern 2 x im Jahr Honig. Im Mai den Frühlingsblütenhonig und im Juli den Sommerblütenhonig. Aus dem Frühlingsblütenhonig rühren wir meist Cremehonig. In Dorfstetten stehen die Bienenvölker auf ca. 900 m Seehöhe im Wald, Felder gibt es keine in der Nähe, so ist der Waldhonig besonders aromatisch. Die Honigernte ist nie gleich an Quantität und Qualität. Der Honig ist immer so, wie das Jahr eben ist.

 

Das Bienenwachs wird bei uns auch weiterverwendet in Seifen, Cremen, Kerzen und Fackeln für den Hausgebrauch.

 

 

Imkerei im Winter

Die Winterarbeit ......

 

Das Bienenvolk sollte nun gut versorgt sein, aber es schläft keineswegs. Es bildet im Stock die sogenannte Winterkugel, in deren Mitte die Königin gut gewärmt wird. Im äußeren Bereich der Winterkugel erzeugen die Bienen durch Flügelbewegungen Wärme, die selbt bei strengem Frost im Bienenstock eine konstante Temperatur von etwa 15°C - 18°C hält. Die Bienen haben eine Art Schichtbetrieb und lösen einander ab. Während die dichtgedrängten Bienen rund um die Königin im Inneren der Kugel schlummern, erzeugen die äußeren Wärme, nehmen Nahrung am Wabenrand auf und wandern in die Mitte.

 

Der lange Winter erfordert auch bei den Bienen einen sorgsamen Umgang mit den vorhandenen Resourcen. Nutzlose Esser können nicht durchgefüttert werden, Drohnen müssen das Volk vor dem Winter verlassen. Bekannt ist dieser Vorgang als "Drohnenschlacht", der nicht eine Nacht "der langen Messer" ist, sondern einige Tage bis Wochen dauern kann. Obwohl es für den Menschen so klingt, sind Bienen keineswegs grausam, nur sehr gründlich. Die wehrlosen Drohnen (sie haben keinen Stachel) werden über den Rand des Flugbrettes gedrängt, tot oder lebendig. Zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen Drohnenbrut wird ebenfalls aus den Waben gesaugt und die Reste rausgebracht. Alte Arbeitsbienen erfahren das gleiche Schicksal. Der Winterstock wird von den Arbeitsbienen gründlichst gesäubert, ja mit Propolis fast desinfiziert. Die Gesunderhaltung des Volkes garantiert deren Überleben.

 

Der Nahrungsverbauch der Winterbienen ist im Vergleich zu den schwer arbeitenden Sommerbienen vergleichsweise sehr gering. Zwischen Oktober und Februar verbraucht ein Volk ca. 6 kg Honig, der Jahresverbrauch liegt in etwa bei 50 kg.

 

Auch der Imker hat alle Hände voll zu tun. Jetzt müssen die Honigrähmchen gesäubert (abgedampft) werden, neu bespannt und mit frischen Wachsplatten versehen werden (Mittelwände). Ausgediente Rähmchen durch neue ersetzt werden, Wachs eingeschmolzen und verarbeitet. Honigschleuder und andere Geräte überprüft, repariert und gut verstaut. Neue Kisten müssen für Jungvölker gebaut werden. Für den dunklen Winter werden Kerze gezogen, Fackeln gedreht. Honig hübsch verpackt und für den Weihnachtsmarkt hergerichtet.


Honig

logo
Natur im Garten
Natur Park Leiser Berge
feeling

designed & hosted by<AustrianOnlines> Impressum